Di. Dez 1st, 2020

Nachrichten

Nackte, verwöhnte Bälger und Rabenmütter: Hoteltesterin plaudert aus Nähkästchen: Diese Hotelgäste sind ein Albtraum

Achtlose Eltern, Senioren, die nur textilfrei baden wollen, und Instagram-Diven bringen Hoteliers und andere Hotelgäste oft um den Verstand. Hoteltesterin und FOCUS-Online-Expertin Andrea Labonte berichtet von ihren Erlebnissen in den luxuriösesten Wellness-Resorts dieser Welt.

Spitze, ohrenbetäubende Schreie, die bei sensiblen Naturen einen leichten bis mittelstarken Tinnitus auslösen, schallen uns aus dem Hotel-Restaurant entgegen. Dabei werden die Schreie immer spitzer und hochfrequenter, je näher wir dem Restaurant kommen.

Plötzlich stehe ich vor unserem Frühstückstisch und erkenne, dass dieser markerschütternde Lärm genau hier zu orten ist. Denn unter

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In der Fotografenszene sind “Lost Places” ein beliebtes Genre geworden. Jedes Jahr erscheinen neue Bildbände, die die besondere Ästhetik des Verfalls huldigen. Jetzt hat ein Fotograf sich auf Spurensuche in nur einem Bundesland begeben, in Thüringen.

Der Freistaat hat den Vorteil, dass dort alte DDR-Gebäude nach der Wende keinen Investor oder ein neues Nutzungskonzept fanden und seit mehr als zwei Jahrzehnten sich selbst überlassen sind. Die einstigen Ferienheime des Freien Deutschen Gewerkschaftsbundes (FDGB) empfangen keine Besucher mehr und rotten vor sich hin. In riesigen Fabrikhallen sind die Maschinen abgeschaltet und zum Teil demontiert. Hier wird nichts mehr produziert.

Schimmel an Decken und Wänden

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1959 starben neun junge Menschen in ihrem Biwak am Djatlow-Pass. Sie starben so grauenhaft und unter so mysteriösen Bedingungen, dass die Untersuchungskommission von 1959 zu dem Schluss kam, dass die Tragödie das Ergebnis einer “Kraft war, welche die Touristengruppe nicht überwinden konnte”. Doch welche Kraft den Tod der Skiwanderer verursacht haben könnte, das wusste die Kommission nicht. Bis heute weiß es niemand. Einen Tod von Menschenhand schloss die Kommission jedoch aus.

Was war 1959 am Djatlow-Pass geschehen?

Ende Januar brach eine Gruppe von neun Skitourengehern unter der Leitung von Igor Djatlow auf. Nach ihm wurde der Pass später benannt. Organisiert wurde …

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Beim insolventen deutschen Reisekonzern Thomas Cook in Oberursel gehen die Lichter aus. Der Veranstalterbereich mit den Marken Neckermann Reisen, Air Marin und Thomas Cook Signature wird kommende Woche eingestellt, wie Julia Kappel-Gnirs aus dem Team der vorläufigen Insolvenzverwalter der Deutschen Presse-Agentur sagte. “Mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens voraussichtlich kommender Woche erhalten die betroffenen Mitarbeiter die Kündigung. Sie sind darüber informiert.” Dabei handele es sich um weniger als die Hälfte der insgesamt etwa 2100 Beschäftigten. Durch Verkäufe von Unternehmensteilen werde die Zukunft von mehr als 1000 Mitarbeitern gesichert.

“Es ist ein trauriges Ende für Mitarbeiter und Kunden, denen wir keine Fortführungslösung im …

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Im Spätherbst ist Selbstbeweihräucherung angesagt: Da lassen uns die Seilbahnen und Skigebiete stets wissen, was sie den Sommer über für uns, die Skifahrer und Winterurlauber, investiert haben: 83 Millionen für die neue “3K-Konnection” von Kaprun bis aufs Kitzsteinhorn, 73 Millionen in der Skiwelt Wilder Kaiser für mehrere neue Bahnen mit Sitzheizung, Wetterschutzhauben und “Komfortaufhängung”, zehn Millionen für die “derzeit windstabilste” Bahn aufs 3000 Meter hohe Falginjoch im Kaunertal. Es schwingt einiges an Stolz mit bei solchen Verlautbarungen. 1,2 Milliarden an Investitionen sollen es laut Seilbahnverbänden 2019 in Österreich, der Schweiz und Deutschland gewesen sein.

Einer Branche, die so viel investiert, der …

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Unter den 20 italienischen Regionen ist Molise eine der kleinsten – und auch eine der unbekanntesten. “Molise gibt es nicht”, scherzt man in Italien manchmal über den rund 200 Kilometer südöstlich von Rom zwischen Adria und Apennin-Gebirge gelegenen Landstrich. Auf der fünffachen Fläche Berlins leben dort kaum mehr als 300.000 Menschen – und es werden immer weniger. Das muss aber nicht so bleiben, findet Regionalpräsident Donato Toma und will mit einem neuen Programm beweisen, dass Molise sehr wohl existiert.

Wer sich in Molise niederlässt, dem winkt bares Geld. “Wir zahlen 700 Euro pro Monat, und das drei Jahre lang”, sagt …

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Man könnte sich in einer fränkischen Weinstube wähnen: Bunte Weingirlanden ranken sich an den Wänden entlang, Trachtenpärchen laden zum Tanz. Dazu Sprüche auf Deutsch in Kurrentschrift: “Ja Bayern sind lustig, ja Bayern sind froh.” Und: “Trinkst nicht, stirbst a. Also trinkst!”

Dabei befindet man sich im Hotel Drisco, mitten im Süden von Tel Aviv, in einem der lebendigsten Stadtteile. Tel Aviv ist neben Jerusalem das beliebtesten Reiseziel in Israel. Seit Jahresbeginn haben 3,7 Millionen Touristen das Land besucht. Doch wohl wenige Gäste verstehen die Sinnsprüche. Die Wanddekorationen gelten hier, mitten im Nahen Osten, nicht nur als exotisch, sondern als historisch und …

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Fünf Tage dauert das Branchentreffen in der Wüste: Alle zwei Jahre wird die Fachmesse am Al Maktoum Airport in Dubai organisiert, bei der 1300 Aussteller unter anderem mehr als 160 Flugzeuge, Kampfjets und Hubschrauber zeigen. Zur Eröffnung donnert im Tiefflug ein Airbus A380, das Flaggschiff von Emirates Airlines, über das Gelände, begleitet von den kleinen Fliegern der Kunstflugstaffel Al Fursan aus den Vereinigten Arabischen Emiraten.

In diesem Jahr liefern sich die beiden größten Hersteller von Zivilflugzeugen kein Kopf-an-Kopf-Rennen: Boeing und Airbus haben mit internen Problemen zu kämpfen und freuen sich schon über kleine und kleinste Aufträge.

Durch das weltweite Flugverbot …

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Jedes Jahr bringt der Reiseführer “Fodor’s” eine Liste von Reisezielen heraus, die man besser nicht mehr besuchen sollte. Die Gründe dafür sind unterschiedlich und können ethischer, ökologischer oder auch mal politischer Natur sein. Ziel der Liste für 2020 ist, aus Reisenden bessere Reisende zu machen, die sich die aufgeführten Orte sogar für das gesamte kommende Jahrzehnt als eine “Jetzt nicht hinfahren”-Mahnung notieren. Denn hier brauchen die gelisteten Reiseziele eine Erholungspause, weil sie in den vergangenen Jahren von Touristen überrannt worden sind und sich neben den Bewohnern auch die Städte, Orte, Berge (!) regenerieren müssen.

Seit 2018 führen Amsterdam, Venedig, Machu …

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